Für den Kommunismus!

„Die Tradition der toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf den Hirnen der Lebenden“ (Karl Marx) Heute gibt es eine verwirrende Vielfalt von sich selbst „sozialistisch“ oder „kommunistisch“ nennenden Organisationen und Gruppen. In ihrer Mehrzahl handelt es sich dabei um zuweilen unfreiwillig komisch anmutende Versuche die Sozialdemokratie neu zu erfinden oder den Stalinismus reanimieren zu wollen. Doch die Verwirrung und der Schaden, den diese Gruppen im „Namen des Marxismus“ anrichten, sind beträchtlich. Obwohl die diversen trotzkistischen, stalinistischen und maoistischen Strömungen ihre Unterschiede haben, sind sie alle Teil dessen, was wir die kapitalistische Linke nennen. Sie stehen alle für Bündnisse mit Kräften der Bourgeoisie, die Unterstützung des Nationalismus und die mehr oder weniger kritische Verteidigung des Stalinismus. All ihre Konzepte, Programme und Taktiken haben den Kämpfen des Proletariats mehr als einmal das Rückgrat gebrochen. Es geht nicht darum im Namen der „linken Einheit“ einen Neuaufguss davon zu liefern, sondern einen klaren politischen Bruch zu vollziehen, um den Blick frei zu bekommen für die Perspektive des grenzüberschreitenden Klassenkampfes.

Inhalt:

  • Vorwort
  • Ka­pi­ta­lis­mus: Die grund­le­gen­den Wi­der­sprü­che des Sys­tems
  • Der Klas­sen­kampf des Pro­le­ta­ri­ats
  • Der Kampf für die Klas­sen­au­to­no­mie
  • Fal­sche Freun­de
  • Die Auf­ga­ben der Re­vo­lu­tio­nä­rIn­nen

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