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Stalinismus ist Antikommunismus

Wer heute die Frage sozialer Emanzipation aufwirft, kommt um eine Auseinandersetzung mit dem Stalinismus nicht herum. Auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR lasten die traumatischen Erfahrungen mit dem Stalinismus nach wie vor „wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden“. Es vergeht kein Tag, an dem nicht versucht wird, den Stalinismus als „real existierenden Sozialismus“ darzustellen, um die Botschaft in die Köpfe zu hämmern, dass der Kapitalismus bei all seinen Nachteilen nicht nur das beste, sondern das einzig mögliche Gesellschaftssystem sei. Nach wie vor gibt es noch immer eine beträchtliche Anzahl vorgeblich “linker“ Organisationen und Strömungen, die sich positiv auf den Stalinismus beziehen. Und auch wenn der Stalinismus zuweilen kritisch gesehen und reflektiert wird, hält sich in weiten Teilen der Restlinken die Vorstellung, dass die stalinistischen Regime in irgendeiner Form „sozialistisch“ oder zumindest „antikapitalistisch“ waren. Derweil lässt die kapitalistische Propagandamaschine nichts unversucht, um den Terror des stalinistischen Systems als logische Folge der Oktoberrevolution dazustellen. Unsere Broschüre beleuchtet aus linkskommunistischer Perspektive die Herausbildung des stalinistischen Herrschaftssystems. Sie thematisiert sowohl den Nationalismus und Chauvinismus des Regimes als auch die Verfolgung und Unterdrückung linker Kritiker und Dissidenten und setzt sich mit der Dynamik aber auch den Begrenzungen der Klassenkämpfe gegen staatskapitalistische Ausbeutung und Parteidiktatur auseinander. GIS (Hrsg.): Stalinismus ist Antikommunismus, 50 Seiten, Preis 5 Euro Bestellung unter de@leftcom.org (Versand nur gegen Vorkasse inklusive Porto)

Die Gewerkschaften und die kommunistische Aktion

„Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals. Sie verfehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie verfehlen ihren Zweck gänzlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehenden Systems zu führen, statt gleichzeitig zu versuchen, es zu ändern, statt ihre organisierten Kräfte zu gebrauchen als einen Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeiterklasse, d.h. zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems“ , schrieb Marx im Jahre 1865. Heute können wir nur das absolute Versagen der Gewerkschaften feststellen, selbst die grundlegendsten Arbeiterinteressen zu verteidigen. Ihr Wandlungsprozess von „Sammelpunkte(n) des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals“ (Marx) zu staatstragenden bürokratischen Apparaten ist unumkehrbar. Heute fungieren die Gewerkschaften auf der Grundlage der politischen Akzeptanz des Lohnsystems als bürgerliche Vermittlungsinstanzen zwischen Arbeitern und Kapitalisten. Sie sehen sich nicht mehr ausschließlich der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen ihrer Mitglieder, sondern in erster Linie dem „Standort“, d.h., dem reibungslosen Funktionieren der Nationalökonomie verpflichtet. Jene „Linke“, die das Tun und Handeln der Gewerkschaften stets durch den Verrat der jeweiligen Führung erklären, die durch eine andere ersetzt werden müsste um die Gewerkschaften zu verbessern, zeichnen sich durch ein gleichermaßen naives und idealistisches Denken aus. Ein Denken, welches alle Probleme auf die Frage der richtigen Personen in den strategischen Positionen reduziert und sich nur all zu oft als „leninistisch“ verklausulierter Wunsch nach Posten und staatlicher Alimentierung entpuppt. Die Gewerkschaften können nicht reformiert, „zurückerobert“ oder in Instrumente der Befreiung umgewandelt werden! Das Problem besteht nicht einfach nur in irgendeiner „Führung“, es ist die auf Stellvertreterpolitik basierende Organisationsform der Gewerkschaften selbst, die einer emanzipatorischen Perspektive entgegensteht. Die Gewerkschaften verraten nichts und niemanden – am wenigsten sich selbst. Wenn sie Kämpfe sabotieren, Kollegen verschaukeln und sich damit dem Kapital als Verhandlungs- und Ordnungsfaktoren unentbehrlich machen, handeln sie nur folgerichtig und logisch im Einklang ihres ureigenen Anliegens, auf „gleicher Augenhöhe“ mit den Kapitalisten die Geschäftsbedingungen des Verkaufs der Ware Arbeitskraft verhandeln zu wollen.

GIS (Hrsg.): Die Gewerkschaften und die kommunistische Aktion, 42 Seiten, Preis 5 Euro

Bestellung unter de@leftcom.org (Versand nur gegen Vorkasse inklusive Porto)

Inhalt:

Die heutigen Gewerkschaften und die kommunistische Aktion

Thesen über die Rolle der KommunistInnen in den ökonomischen Kämpfen der ArbeiterInnenklasse

Reflexionen über den britischen Bergarbeiterstreik

Perspektiven kommunistischer Betriebsarbeit

Es geht nur anders: Nieder mit der Lohnarbeit!

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Die Kommunistische Linke

Der Begriff „Kommunistische Linke“ ist heute etwas verwirrend. Wir benutzen ihn nicht häufig. Vielmehr ziehen wir es vor und uns als „Internationalistinnen“ zu bezeichnen. Wir versuchen auch den Begriff „Italienische Linke“ nach Möglichkeit zu vermeiden, weil auch er zu noch mehr Verwirrung führen kann. In der „Italienischen Linken“ gibt es drei Komponenten die Internationalistische Kommunistische Partei- Battaglia Comunista (die Gründungsorganisation der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz), die Französische Kommunistische Linke (der Vorläufer der IKS) und die Bordigisten (die mittlerweile in viele Gruppen aufgesplittert sind aber ihren Ursprung in Programma Comunista hatten.) Für uns besteht eine der größten Konfusionen die heute herumgeistern darin, dass die Tradition der Italienischen Linken des Öfteren mit Amadeo Bordiga und dem Bordigismus identifiziert wird. Unsere Broschüre skizziert in mehreren Texten den Ursprung, die Geschichte und die Kontroversen des Linkskommunismus und stellt die grundlegenden politischen Positionen unserer Strömung vor.

GIS (Hrsg.): Die Kommunistische Linke, 64 Seiten, Preis 5 Euro

Bestellung unter de@leftcom (Versand nur gegen Vorkasse inklusive Porto)

Inhalt:

Woher wir kommen: Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Kommunistischen Linken

Bordiga, Bordigismus und die Italienische Kommunistische Linke

Onorato Damen: Lebensweg eines Internationalisten

Die Italienische Kommunistische Linke: Ein kurzer Abriss über ihre Entstehung und Entwicklung

Klassenbewusstsein und revolutionäre Organisation

Marxismus oder Idealismus: Unsere Differenzen mit der IKS

Perspektiven einer neuen Internationale

25 Jahre IBRP: Ergebnisse und Perspektiven

Das IBRP wird zur „Internationalistischen Kommunistischen Tendenz“

Die Internationalistische Kommunistische Tendenz

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